Landshuter Stadtbusse

Das Landshuter Liniennetz ist historisch gewachsen. Die Entfernung des Hauptbahnhofs vom Stadtzentrum, die geografische Lage zwischen Hangleiten, historischer Altstadt, großer und kleiner Isar sowie Flutmulde ist nicht einfach.

Auch für die Busse stehen nur wenige Brücken und Verkehrsachsen zur Verfügung. Allerdings wird die Konrad-Adenauer-Straße nicht von Bussen genutzt, obwohl sie von vielen Stadtvierteln aus die direkte Verbindung in den Landshuter Osten (mit Hochschule) darstellt, vermutlich, weil das Busnetz vor ihrem Bau konzipiert wurde und es sich teilweise auch um das Gemeindegebiet von Ergolding handelt.

Die Stadtviertel in der Ebene sind teilweise sehr feingliedrig erschlossen, niemand muss allzuweit zu Fuß gehen, um eine Bushaltestelle zu erreichen. Die meisten Linien fahren alle 30 Min., nur die Münchnerau muss die meiste Zeit eines Werktages mit einem Stundentakt auskommen. Magerer sieht es auf den „Bergen“ aus, hier gibt es nur einen Stundentakt. Am Moniberg ist besonders ärgerlich, dass jede Menge Neubauten entstehen und der ÖPNV nicht rechtzeitig angepasst wurde.

Alle Linien fahren in irgendeiner Form in die Altstadt („Postplatz“ oder „Ländtorplatz“). Dies erinnert an Zeiten, zu denen es noch keine Fußgängerzone gab und dort von jeder Linie direkt in eine andere umgestiegen werden konnte. Dies ist mittlerweile anders, aber das ursprüngliche System hat nur kleine „Reparaturen“ erhalten. Verbesserungen (z.B. Linie 8 durch die Neue Wolfgangsiedlung oder der Halbstundentakt am Samstag bis abends) standen vom Stadtrat verordnete Sparaktionen gegenüber, die zwangsläufig zum weiteren Verlust von Fahrgästen geführt haben (z.B. Verkürzung der Linie 4).

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